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Universität Göttingen

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Studien- und Prüfungsberatung
Philosophische Fakultät

Tina Käßler, Eva Wolff
Humboldtallee 17
37073 Göttingen
Tel. +49 551 39 10664
Fax. +49 551 39 4010
E-mailHomepage


Spezifische Fachberatung
Dr. Jens Schneeweiß
Seminar für Ur- und Frühgeschichte
Philosophische Fakultät
Nikolausberger Weg 15
37073 Göttingen
Tel. +49 (0)551 / 39-5086
jschnee@gwdg.de





Überblicksinformationen



Weiterführende Informationen



Verwandte Studiengänge

Ur- und Frühgeschichte (M.A.)


Name des Studienangebots: Ur- und Frühgeschichte
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester
Zulassungsbedingungen: B.A.-Abschluss oder vergleichbarer Abschluss mit mindestens 2,5 (keine mündliche Zusatzprüfung). Bei einer Note von 2,6 bis 3,0 wird eine zusätzliche mündliche Prüfung durchgeführt.
Nachzuweisen sind Leistungen in der Ur- und Frühgeschichte oder anderen archäologisch ausgerichteten Disziplinen (z.B. Ägyptologie, Altamerikanistik, Archäologie der Klassischen und Byzantinischen Welt, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Hethitologie, Vorderasiatische Archäologie) im Umfang von wenigstens 50 Anrechnungspunkten.
Hinweis für internationale Studienbewerber/innen: Für die Immatrikulation an der Philosophischen Fakultät ist der Nachweis von Deutsch-Kenntnissen unbedingte Voraussetzung!
Zugangsvoraussetzungen für Modulpakete: Übersicht (pdf)
Bewerbung: Bewerbungverfahren



Darstellung des Studienangebots:
Die Ur- und Frühgeschichte ist eine historisch arbeitende Kulturwissenschaft. Ausgehend von materiellen Überresten erforscht sie Umwelt, Wirtschaft und soziale Organisationsformen der frühen Menschheit sowie Kunst, Brauchtum und Religion. Ihr Ziel ist die Analyse und Rekonstruktion kulturgeschichtlicher Zusammenhänge und Entwicklungsprozesse über den zeitlich-räumlichen Rahmen schriftlicher Überlieferung hinaus. Das Arbeitsfeld der Ur- und Frühgeschichte beginnt mit dem Auftreten des Menschen und endet zeitlich und räumlich dort, wo neben die Bodenfunde in erheblichem Umfang schriftliche Quellen treten. Aus diesem weit gespannten Arbeitsgebiet bleiben jene archäologischen Disziplinen ausgeklammert, die sich als selbständige Fächer etabliert haben (Ägyptologie, Altamerikanistik, Assyriologie, Christliche Archäologie, Klassische Archäologie, Vorderasiatische Altertumskunde).

Göttinger Forschungsschwerpunkte:
Das Lehrangebot am Göttinger Seminar umfasst insbesondere den Zeitraum vom Neolithikum bis zum hohen Mittelalter. Alt- und Mittelsteinzeit sowie die Archäologie des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit bleiben weitgehend ausgeklammert. Ein seit langem bestehender, durch zahlreiche Drittmittelprojekte getragener Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Siedlungsarchäologie.

Der Master-Studiengang Ur- und Frühgeschichte umfasst fünf Pflichtmodule („Kulturgeschichte I“, „Kulturgeschichte II“, „Siedlungsarchäologie“, „Topografie“, „Geländepraktikum für Fortgeschrittene“), die durch Module aus dem Bereich der Schüsselkompetenzen ergänzt werden.

Berufsfelder:
Die Absolventen des Faches „Ur- und Frühgeschichte“ finden ihre primären Betätigungsfelder in Einrichtungen der Denkmalpflege und in Museen. In gewissem Umfange werden Absolventen auch von privaten Grabungsfirmen des In- und Auslandes nachgefragt. Wesentlich geringer sind die Beschäftigungsmöglichkeiten an den Universitäten und sonstigen Forschungseinrichtungen.

Sprachvoraussetzungen:
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht zwingend vorgeschrieben, doch sind für die erfolgreiche Absolvierung des Studiums gründliche Kenntnisse in mindestens zwei modernen europäischen Fremdsprachen unerlässlich; Lesefähigkeiten in weiteren europäischen Sprachen sind dem Studium förderlich.