Kontakt:
Dipl. Oeconom Ullrich Ograbeck (IR1)
Leiter der Stabsstelle Interne Revision und
Beauftragter für Korruptionsangelegenheiten
Von-Siebold-Str. 2 (2. OG)
37075 Göttingen
Tel. +49 551 39-21301
Tel. +49 551 39-21300 (Sekr.)
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Organisationsentwicklung und Zentrales Projektmanagement
Die Organisationsentwicklung (OE) als angewandte Methode und das Zentrale Projektmanagement (ZPM) als Teil der organisatorischen Infrastruktur werden an der Universität Göttingen als interne Dienstleistungs- und Beratungseinheit für die gezielte und professionelle Begleitung/Unterstützung von Maßnahmen und Projekten vorgehalten. Die Einheiten gehören zur Stabsstelle Interne Revision (IR) und sind direkt dem hauptberuflichen Vizepräsidenten zugeordnet. OE und ZPM stehen außerhalb der Linie und besitzen keine Weisungsbefugnis.
Im Kern ist es das Bestreben, Wandel, Veränderung und Entwicklung zu begleiten und insbesondere die Umsetzung zu steuern, hier bis hin zur Ausgestaltung einer neuen und nachhaltig stabilen Routine im Tagesgeschäft. Demnach kommt der Umsetzungsbegleitung eine bedeutende Rolle zu. Die Universitätsleitung und die Führungskräfte der Abteilungen und Stabsstellen der zentralen Wissenschaftsadministration gehen davon aus, dass ein solcher Ansatz die Güte der Durchführung und damit den Erfolg positiv beeinflusst. Im Fokus steht dabei stets die Zielerreichung, wobei neben der Professionalisierung an sich die Entlastung der Führungskräfte vom Organisieren und Projektieren „nebenbei“ im Vordergrund zu sehen ist.
Der Ansatz OE und ZPM, der auch als Angebot zu verstehen ist, zählt im modernen Hochschulmanagement zu den Neuen Steuerungsmodellen (NSM) und unterstreicht den partizipativen Führungsstil an der Universität Göttingen sowie den Willen zur Professionalisierung auf diesem Gebiet. In der Bandbreite bezieht sich die Unterstützung und Beratung auf alle Akteure und Einheiten der Universität, wobei es stets darum geht, durch Beteiligung, Transparenz und Dialog ein besseres Verständnis für die Erfordernisse zu wecken und darüber bessere Lösungen zu entwickeln.
Dabei berücksichtigt die OE-Methode mal integrierend, mal differenzierend die „harten“ (Zahlen, Daten, Fakten, Prozesse) und die eher „weichen“ Aspekte der Organisation wie formelle und informelle Regeln, die Kultur der Zusammenarbeit, das Spektrum des Führungsverhaltens sowie die geistig-kulturellen Elemente von Absichten, Missionen und Programmen.
In der Herangehensweise wird auf ein professionelles Vorgehen, das Ausprägen von Standards und eine Art „Werkzeugkasten“ gesetzt. Hierzu gehören beispielsweise die Entwicklung und Anwendung von Projektstandards, der Aufbau- und die Weiterentwicklung spezifischer Moderationskompetenzen und diverse Verfahren der Organisations- und Arbeitsanalyse, einschließlich des Einbezugs kompletter/komplexer Prozesse und Beziehungen hinsichtlich der Strukturgebung (Aufbauorganisation) und der praktizierten Verfahren (Ablauforganisation).
Im Kontext ergeben sich immer wieder Berührungspunkte zur Personalentwicklung (PE) der Universität Göttingen. Dabei wird zielführend darauf geachtet, dass die jeweiligen Aufgabengebiete von PE und OE im Zusammenspiel sachgerecht bearbeitet und aufeinander abgestimmt werden.
Gern geben wir auf diesen Seiten einen Überblick, damit die Möglichkeit besteht, sich weiterführend über die Arbeit von OE und ZPM informieren können. Zudem stehen wir auch gern für ein erstes Beratungsgespräch zur Verfügung.